Atlas
/á.tlaːs/
Der Name Atlas stammt direkt aus der griechischen Mythologie. Der Titan Atlas war dazu verurteilt, das Himmelsgewölbe auf seinen Schultern zu tragen — sein Name leitet sich vom griechischen a-tlas ab, möglicherweise aus tlao (tragen, ertragen) mit dem Präfix a- (im Sinne von „sehr“), also „der große Träger“ oder „der Ausharrende“. Atlas wurde zum Namensgeber des Atlantischen Ozeans und aller geographischen Atlanten.
Als Vorname für Jungen ist Atlas ein modernes Phänomen des frühen 21. Jahrhunderts, das durch den Trend mythologischer Namen an Beliebtheit gewann. Bekannte Namensträger sind der Sohn der Sängerin Shay Mitchell sowie der Charakter Atlas in der Netflix-Produktion „Atlas“ (2024). Im deutschsprachigen Raum ist Atlas als Vorname noch selten, aber aufsteigend.
In den USA belegt Atlas Platz 101 der Jungennamen mit rund 3.417 Geburten jährlich; der Vergabehöhepunkt liegt 2024. Die GfdS verzeichnet Atlas als aufkommenden Jungennamen; Statistik Austria und das BFS registrieren erste Vergaben in Österreich und der Schweiz.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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