Sebastian
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Der Name Sebastian leitet sich vom lateinischen Sebastianus ab, das auf das Griechische Sebastianos (Σεβαστιανός) zurückgeht. Dieser Name bedeutet „Bewohner von Sebaste“, einer Stadt in der römischen Provinz Pontus in Kleinasien (heute Sivas in der Türkei). Der Stadtname Sebaste ist die griechische Übersetzung von lateinisch Augusta und bedeutet „die Erhabene“ (von griechisch sebastos – verehrt, heilig).
Der historische Heilige Sebastian war ein römischer Soldat, der laut Überlieferung unter Kaiser Diokletian um 288 n. Chr. den Märtyrertod starb. Er gilt als Schutzpatron der Soldaten und Bogenschützen. Johann Sebastian Bach, dessen Mittelnamen in deutschen Bildungskreisen besondere Bekanntheit genießt, sowie der Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel zählen zu den bekanntesten Namensträgern.
In Deutschland zählt Sebastian zu den Klassikern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts: In den 1980er-Jahren war er zeitweise der meistgewählte Jungenname überhaupt. Heute liegt er stabil in den Top-50. In Österreich rangiert er regelmäßig unter den Top-30, in der Schweiz ist die Häufigkeit ähnlich – der Name profitiert von seiner paneuropäischen Verbreitung in germanisch-, romanisch- und slawischsprachigen Ländern.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
Ahnliche Namen wie Sebastian
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Schreibweisen von Sebastian
| Variante | Sprache |
|---|---|
| Sabastian | Englisch spelling Variante |
| Sebastien | Französisch |
| Bastien | Französisch Kurzform |
| Bastian | Deutsch/Spanisch Kurzform |
| Sebestyen | Ungarisch |
| Sebastiano | Italienisch |