Leroy
/ˈli.ˌɹɔɪ/
Leroy geht auf den französischen Beinamen le roi zurück, der „der König“ bedeutet. Er gelangte nach der normannischen Eroberung Englands 1066 ins Englische, als französische Vokabeln und Namensskonventionen sich im ganzen Land verbreiteten. Zunächst als Beiname oder Familienname genutzt, entwickelte sich Leroy später zum Vornamen.
Leroy ist seit mindestens dem 18. Jahrhundert als englischer Vorname belegt. Besonders in afroamerikanischen Gemeinschaften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts war der Name weit verbreitet. Er war ein durchgängig mainstream-amerikanischer Name bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts und erreichte 1930 seinen Beliebtheitshöhepunkt in der SSA-Statistik.
Leroy ist heute ein nostalgischer Name, der den Klang der 1930er bis 1960er Jahre trägt. 2024 belegt er Rang 862 mit 357 Geburten; er bleibt stabil auf niedrigem Niveau. Gelegentliche Renaissancen als retro gewählter Vorname sind dokumentiert, da die Baby-Boomer-Namen wieder Interesse wecken.
Was bedeutet der Name Leroy
Im deutschsprachigen Raum ist Leroy selten, aber durch die amerikanische Popkultur und Musik bekannt. Der royale Ursprung „der König“ macht ihn semantisch ansprechend, und der französische Klang verleiht ihm eine gewisse Eleganz. Familien mit US-amerikanischen oder frankophonen Verbindungen wählen ihn gelegentlich.
Schreibvarianten sind Le Roy (mit Leerzeichen) und Leeroy. Roy ist eine eigenständige Kurzform. Im Französischen wird le roi nicht als Vorname verwendet; Leroy ist daher ein ausschließlich anglophoner Vorname mit französischen Wurzeln.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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