Ryan
RY-an
Der Name Ryan ist die anglisierte Form des irischen Familiennamens Ó Riaín, einer Verkleinerungsform von rí (König). Die Bedeutung lautet also „kleiner König“ oder „Königssohn“. Als Familienname war Ó Riaín in Irland seit dem Mittelalter verbreitet; ab dem 20. Jahrhundert begann die Übertragung als Vorname, zunächst in Irland und den USA.
Ryan gehörte in den 1980er- und 1990er-Jahren zu den meistvergebenen Jungennamen in den USA, gefördert durch Schauspieler wie Ryan O'Neal und Ryan Reynolds. Im deutschsprachigen Raum ist Ryan seit den 1990er-Jahren ein vertrauter, modern klingender Importname, der besonders bei Familien mit anglophiler Ausrichtung beliebt ist. Bekannte deutsche Träger sind unter anderem Sportler und Musiker.
In den USA steht Ryan auf Platz 87 mit rund 3.892 Geburten jährlich; sein Vergabehöhepunkt lag 1986. Die GfdS verzeichnet Ryan in deutschen Regionalstatistiken als bekannten Importnamen. Auch in Österreich (Statistik Austria) und der Schweiz (BFS) wird Ryan regelmäßig vergeben.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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