Kevin
/ˈkɛv.ɪn/
Kevin ist die anglisierte Form des irischen Caoimhín, abgeleitet vom Altirischen caomh (sanft, schön, gütig) mit Diminutivsuffix – Bedeutung: „das sanfte Kleine“ oder „von Geburt gütig“. Der Name ist tief in der irischen Hagiographie verankert durch den hl. Kevin von Glendalough (gest. etwa 618 n. Chr.).
Kevin gründete das Kloster Glendalough in der Grafschaft Wicklow; seine Ruinen zählen heute zu Irlands bedeutendsten Kulturdenkmalen. Legenden berichten, er habe als Einsiedler am See gelebt und eine Amsel habe in seinen ausgestreckten Händen ihr Nest gebaut – ein Bild tiefer spiritueller Harmonie mit der Natur.
Im deutschsprachigen Raum war Kevin in den 1980ern und frühen 1990ern einer der beliebtesten Jungennamen; SSA-Daten zeigen den US-Höchststand 1963. 2024 erzielte Kevin in den USA mit 1.822 Geburten Rang 196. Der Name trägt heute in Deutschland gewisse Generationsassoziationen, bleibt aber international klar verständlich.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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