Killian
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Killian ist die anglisierte Form des irischen „Cillíain“, dessen Bedeutung nicht abschließend geklärt ist. Eine verbreitete Ableitung verweist auf das Altirische „cille“ (Kirche) oder „ceall“ (Zelle, Klosterzelle), kombiniert mit einem Diminutivsuffix. Eine alternative Theorie leitet den Namen von „cath“ (Kampf) ab, was „kleiner Krieger“ ergeben würde.
Der historisch bedeutendste Träger ist der heilige Kilian von Würzburg (640–689 n. Chr.), ein irischer Wandermissionar, der das fränkische Herzogtum christianisierte und als Märtyrer starb. Der Kilianstag am 8. Juli ist bis heute ein Festtag in Würzburg, wo der Name besonders bekannt ist.
In den USA stieg Killian ab 2010 kontinuierlich an und belegt 2024 Rang 369 mit 884 Geburten. Im deutschsprachigen Raum ist Kilian – ohne zweites L – die gängige Schreibweise und vor allem in Bayern und Franken als Vorname verbreitet. Die Schreibvariante Killian dominiert im englischsprachigen Raum.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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