Susan
/ˈsuː.zən/
Der Name Susan ist die englische Kurzform von Susanna und leitet sich ab vom hebräischen Shoshana, das Lilie bedeutet. Die Etymologie verweist auf die Lilie als Symbol für Reinheit und Schönheit in der alten hebräischen Kultur. Der Name erscheint sowohl in den alttestamentlichen Apokryphen (Susanna und die Ältesten) als auch im Neuen Testament.
Susanna gelangte über das Griechische und Lateinische ins Englische, wo sich ab dem 18. Jahrhundert die Kurzform Susan als eigenständige Form durchsetzte. Die kompaktere Schreibweise wirkte frischer und moderner als Susannah. Von den 1930ern bis in die 1960er Jahre zählte Susan zu den am häufigsten vergebenen Mädchennamen in den USA.
Der Höhepunkt lag laut SSA-Daten im Jahr 1947, als Susan Rang 2 der amerikanischen Mädchennamen erreichte. In den Folgejahrzehnten sank die Beliebtheit kontinuierlich. Heute gilt Susan als typischer Name der Babyboomer-Generation und tritt kaum noch bei Neugeborenen auf.
Was bedeutet der Name Susan
Im deutschsprachigen Raum ist Susanne die gebräuchliche Form, während Susan als anglophone Variante gilt. Bekannte Trägerinnen sind Susan B. Anthony (1820-1906), die amerikanische Frauenrechtlerin, sowie Susan Sarandon, die Filmschauspielerin. Verwandte Formen sind Sue, Susie (Kurzformen) und Suzanne (französisch).
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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