Susan
Susan - Bedeutung, Herkunft & Beliebtheit
/ˈsuː.zən/
Bedeutung von Susan: Der Name Susan hat lateinische Wurzeln und geht auf susan zurück, was „lily” or“ bedeutet. Im Römischen Reich bildete diese Grundlage zahlreiche Personen- und Familiennamen, die sich über die romanischen Sprachen Europas bis in die Gegenwart erhalten haben.
Durch die Ausbreitung des Christentums und der lateinischen Schriftkultur gelangte Susan in viele europäische Länder. Im Mittelalter wählten Gelehrte und Kleriker lateinische Namen als Zeichen von Bildung, was dem Namen zu einer breiten Verbreitung über den Kirchenraum hinaus verhalf.
Im deutschsprachigen Raum begegnet Susan vor allem in städtischen Haushalten mit internationaler Ausrichtung. Die Gesellschaft für deutsche Sprache erfasst jährlich die beliebtesten Vornamen in Deutschland; Namen mit lateinischer Herkunft erleben dabei seit den 2010er Jahren wachsende Aufmerksamkeit unter jungen Eltern.
Was bedeutet der Name Susan
Laut den SSA-Jahresstatistiken von 2024 belegt Susan in den USA den einem der bekannten Namen unter allen Vornamen, mit rund mehreren Tausend Neugeborenen im jüngsten Erfassungsjahr. Den Beliebtheitsgipfel erreichte der Name im Jahr 1947, was seine anhaltende Popularität im anglophonen Raum belegt.
Für deutschsprachige Familien empfiehlt sich Susan als klangstarke und internationale Option. Der Online Etymology Dictionary bietet weiterführende Informationen zur sprachgeschichtlichen Entwicklung. Als Mittelname oder eigenständiger Vorname fügt sich Susan harmonisch in deutsche Namenskombinationen ein.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet der Name Susan?
Susan leitet sich ab vom hebräischen Shoshana, das Lilie bedeutet. Die Lilie symbolisierte in der alten hebräischen Kultur Reinheit und Schönheit. Der Name gelangte über das Griechische und Lateinische ins Englische. Susan ist die Kurzform von Susanna, die in den alttestamentlichen Apokryphen als tugendhaftes Beispiel der Glaubenstreue erscheint.
Woher stammt der Name Susan?
Susan stammt aus dem Hebräischen Shoshana über das Griechische Sousanna und das Lateinische Susanna. Die englische Kurzform Susan setzte sich ab dem 18. Jahrhundert als eigenständige Form durch. In den USA verdrängte Susan im 20. Jahrhundert die längeren Formen Susanna und Susannah. Die kompaktere Form wirkte moderner und passte besser zum Rhythmus der amerikanischen Alltagssprache.
Wie beliebt war der Name Susan in den USA?
Susan war laut SSA-Daten von den 1930ern bis in die 1960er Jahre einer der beliebtesten Mädchennamen in den USA. Den Höhepunkt erreichte der Name 1947 mit Rang 2. In den folgenden Jahrzehnten sank die Beliebtheit kontinuierlich. Heute gilt Susan als typischer Babyboomer-Name und erscheint in aktuellen Namensrankings kaum noch unter den Top 500.
Welche Varianten gibt es vom Namen Susan?
Die wichtigsten Varianten sind Susanna und Susannah (Langformen), Suzanne und Suzannah (französisch beeinflusst) sowie Susanne (deutsch). Kurzformen sind Sue und Susie. In anderen Sprachen erscheint der Name als Susana (spanisch/portugiesisch), Susanna (italienisch/schwedisch) und Szuzanna (ungarisch). Alle Formen teilen die hebräische Wurzel Shoshana.
Welche bekannten Persönlichkeiten heißen Susan?
Die bekannteste Trägerin ist Susan B. Anthony (1820-1906), die amerikanische Frauenrechtlerin, die auf dem US-Dollar-Silberdollar abgebildet ist. Susan Sarandon, Oscarpreisträgerin und Filmschauspielerin, trägt den Namen ebenso wie Susan Sontag (1933-2004), die einflussreiche amerikanische Autorin und Kulturkritikerin. In der Fiktion ist Susan Pevensie aus den Narnia-Büchern bekannt.