Wolfgang
Wolfgang setzt sich zusammen aus zwei althochdeutschen Bestandteilen: wolf, das Raubtier mit zentraler Bedeutung in der germanischen Kriegersymbolik, und gang mit der Bedeutung „Weg“, „Pfad“ oder „Schreiten“. Namensforscher übersetzen die Zusammensetzung als „Pfad des Wolfes“ oder „der wie ein Wolf in den Kampf zieht“.
Verbreitung erlangte der Name durch den heiligen Wolfgang von Regensburg (924–994), einen bayerischen Bischof und Kirchenreformator. Sein Gedenktag ist der 31. Oktober. Bayern, Österreich und Tirol hielten Wolfgang über das Mittelalter hinweg in kontinuierlicher Verwendung, getragen von katholischer Namenstradition.
In Westdeutschland und Österreich gehörte Wolfgang zwischen 1935 und 1960 zu den 20 häufigsten Jungennamen. Laut GfdS-Auswertung lag sein Spitzenwert um 1940. Seit 1975 ist der Name unter Neugeborenen selten geworden und wird heute überwiegend mit Männern der Geburtsjahrgänge vor 1970 verbunden.
Was bedeutet der Name Wolfgang
Bekannte Namensträger sind der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791), der Politiker Wolfgang Schäuble (1942–2023), der Dichter Wolfgang Goethe (Sohn von Johann Wolfgang von Goethe), der Schauspieler Wolfgang Joop sowie der Regisseur Wolfgang Petersen (1941–2022). Verwandte Formen sind Wolf als selbstständige Kurzform, Wolfi als bayerische Koseform und Wolfram als verwandter Kompositname.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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