Adonis
/á.dɔː.nis/
Adonis leitet sich vom griechischen Adŋnis (Ἄδωνις) ab, das aus dem phönizisch-semitischen „adon“ („Herr, Gebieter“) stammt. Dieselbe Wurzel steckt im hebräischen „Adonai“, dem ehrerbietigen Ersatz für den Gottesnamen. Die Griechen übernahmen Wort und Gottheit aus dem Levant.
In der griechischen Mythologie war Adonis ein Jüngling von außerordentlicher Schönheit, geliebt von Aphrodite und Persephone zugleich. Sein Tod durch einen Wildschweinhauer und seine Wiedergeburt machten ihn zum Symbol der Vegetationszyklen – Tod und Erneuerung der Natur. Sein Kult war im gesamten Mittelmeerraum verbreitet.
Im Deutschen hat sich „ein Adonis“ als feststehende Wendung für einen außergewöhnlich gutaussehenden Mann etabliert. SSA-Daten verzeichnen den US-Höhepunkt 2023; 2024 steht Adonis auf Rang 206 mit 1.713 Geburten. Als Vorname wird er in Deutschland vereinzelt von Familien griechischer oder afrikanischer Herkunft gewählt.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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