Benjamin
BEN-jah-min
Benjamin entstammt dem Hebräischen und setzt sich aus ben (Sohn) und yamin zusammen. Yamin bedeutet im Hebräischen sowohl „rechte Hand“ (die stärkere, bevorzugte Hand) als auch „Süden“. Beides wird positiv konnotiert: „Sohn der rechten Hand“ meint den Ehrenbevorzugten, den Liebling. Im Buch Genesis (35,18) nennt seine sterbende Mutter Rahel ihn noch „Ben-Oni“ (Sohn des Schmerzes), aber sein Vater Jakob benennt ihn um in Benjamin.
Als jüngster der zwölf Söhne Jakobs ist Benjamin das Urbild des geliebten jüngsten Kindes – daher stammt der deutsche Ausdruck „Benjamin der Familie“ für das Nestkäkchen. In der christlichen Tradition ist Benjamin ein angesehener Heiligenname; der heilige Benjamin von Persien (5. Jahrhundert) ist einer der frühen Märtyrer. Im 18. und 19. Jahrhundert trugen Staatsdenker wie Benjamin Franklin und Benjamin Disraeli den Namen.
In Deutschland gehört Benjamin seit den 1970er Jahren zu den beliebtesten Jungennamen. Die GfdS verzeichnete Benjamin in den 1990er Jahren mehrfach in den Top 10. Auch 2023 liegt Benjamin noch auf Platz 17 in Deutschland – eine bemerkenswerte Beständigkeit über mehr als fünf Jahrzehnte. In Österreich und der Schweiz ist der Name ähnlich stabil.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
Ahnliche Namen wie Benjamin
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Schreibweisen von Benjamin
| Variante | Sprache |
|---|---|
| Benji | Englisch Verkleinerungsform |
| Benny | Englisch Verkleinerungsform |
| Ben | Englisch Kurzform |
| Binyamin | Hebräisch |
| Binyamen | Hebräisch Variante |
| Beniamino | Italienisch |
| Veniamin | Russisch |
| Benjamín | Spanisch |