Daniel
DAN-yel
Der Name Daniel leitet sich vom hebräischen Dan’iel (דָנִיאֵל) ab, einem Kompositum aus dan (דן, Richter) und el (אֵל, Gott). Die wörtliche Bedeutung lautet also „Gott ist mein Richter“ oder „Gott richtet“. Der Name gehört zu den ältesten dokumentierten hebräischen Vornamen und ist mindestens seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. belegt. Im Lateinischen wurde er unverändert als Daniel übernommen.
Im Alten Testament ist Daniel ein Prophet, dessen Buch von Göttestreue, Visionen und der berühmten Episode in der Löwengrube erzählt. Im Mittelalter trugen zahlreiche europäische Adlige den Namen; bekanntester Namensträger der Neuzeit im deutschen Kulturraum ist Daniel Defoe – obwohl Brite – sowie der Österreicher Daniel Barenboim. Im Film ist Daniel Craig als James-Bond-Darsteller weltweit bekannt.
Daniel gehört seit den 1970er-Jahren zu den beliebtesten Jungennamen in Deutschland und war in den 1990er-Jahren mehrfach auf Platz 1. Laut Gesellschaft für deutsche Sprache liegt er noch immer stabil in den Top-30. In Österreich ist Daniel ähnlich stark präsent und zählt generationsunabhängig zu den Dauerfavoriten. In der Schweiz belegt er regelmäßig Plätze zwischen 20 und 40 in den kantonalen Statistiken.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
Ahnliche Namen wie Daniel
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Schreibweisen von Daniel
| Variante | Sprache |
|---|---|
| Danijel | Kroatisch/Slovenian |
| Dan | Englisch Kurzform |
| Daniyel | Hebräisch |
| Donall | Irisch |
| Danilo | Italienisch/Spanisch/Portugiesisch/Serbisch |
| Danielius | Lithuanian |
| Daniil | Russisch |