Diana
/daɪ.ˈæn.ə/
Diana entstammt direkt dem Lateinischen und geht auf den proto-italischen Namen diwiāna zurück, der aus der indoeuropäischen Wurzel *dyew- (leuchten, Himmel) gebildet ist. Dieselbe Wurzel lieferte das lateinische dies (Tag), deus (Gott), das griechische Zeus und das altindische dyaus (Himmel) - Diana gehört damit zu den etymologisch am tiefsten verwurzelten Namen Europas.
In der römischen Religion war Diana die Göttin der Jagd, der Wildnis und des Mondes, identifiziert mit der griechischen Artemis. Ihr Tempel in Ephesus gehörte zu den sieben Weltwundern der Antike. Im christlichen Mittelalter verschwand sie als Göttin, blieb aber als Vorname durch ihre Klangschönheit und antike Würde kontinuierlich in Gebrauch.
SSA-Daten zeigen den US-Höchststand 1946 bei Rang 14. 2024 wurden 1.293 Mädchen Diana genannt (Rang 243). Im deutschsprachigen Raum ist Diana seit der Renaissance verbreitet; Prinzessin Diana von Wales (1961-1997) verlieh dem Namen im späten 20. Jahrhundert eine neue kulturelle Strahlkraft. Kurzformen: Di, Dee. Variante: Diane (Französisch).
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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