Kelly
/ˈkɛl.i/
Kelly ist die anglisierte Form des irischen Namens Ceallach, der sich möglicherweise vom altirischen ceall („Kirche“) ableitet oder eine Wurzel mit der Bedeutung „helles Haupt“ oder „Krieger“ hat. Der Familienname O’Kelly (aus dem patronymischen Ó Ceallaigh) gehört seit Jahrhunderten zu den häufigsten irischen Nachnamen.
Kelly wurde in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts sowohl für Jungen als auch für Mädchen verwendet. Bis in die 1950er Jahre hatte sich der Name im amerikanischen Sprachraum klar als Mädchenname etabliert. Grace Kelly (1929–1982), amerikanische Schauspielerin und spätere Fürstin von Monaco, prägte das Bild des Namens als elegantes, zeitloses Frauenname-Ideal.
Kelly erreichte 1968 seinen Beliebtheitshöhepunkt in den USA; zu dieser Zeit gehörte er zu den meistgewählten Mädchennamen. 2024 belegt Kelly Rang 867 mit 374 Geburten in der SSA-Statistik. Der Name ist seit seinem Höhepunkt deutlich zurückgegangen, bleibt aber präsent.
Was bedeutet der Name Kelly
Im deutschsprachigen Raum ist Kelly bekannt, aber nicht häufig. Er wird als typisch anglophoner Name wahrgenommen und von Familien mit irischer oder amerikanischer Verbindung gewählt. Der Name klingt frisch, modern und international, ohne schwer auszusprechen zu sein.
Verwandte Formen sind Kellie und Kelli als Schreibvarianten. Der männliche Gebrauch von Kelly als Vorname ist heute selten, aber historisch belegt. Im Irischen ist Ó Ceallaigh als Familienname bis heute eine der häufigsten irischen Namenstraditionen.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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