Milan
/ˈmɪ.lan/
Milan leitet sich von der slawischen Wurzel „mil“ ab – „gnädig“, „lieb“ oder „geliebt“ – mit dem maskulinen Suffix „-an“. Bedeutung: „Geliebter“. Dieselbe Wurzel erzeugt eine große Familie slawischer Namen: Miloslav, Milena, Miro und Bogumil.
Milan ist seit über einem Jahrtausend in Mittel- und Südosteuropa belegt. Serbische Königsfamilien trugen ihn; besonders bekannt ist Fürst Milan Obrenovic (1854–1901), der erste König des modernen Serbien. Die norditalienische Stadt Mailand (Milano) hat hingegen einen unverwandten keltischen oder lateinischen Ursprung.
Im deutschsprachigen Raum ist Milan seit den 1990er Jahren beliebt, besonders in Österreich und der Schweiz mit ihren südosteuropäischen Einwanderergemeinschaften. SSA-Daten zeigen den US-Höhepunkt 2023; 2024 steht Milan auf Rang 231 mit 1.552 Geburten. Varianten: Milán (CZ/SK), Miljan (SR). Kurzform: Milo.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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