Abraham
/ˈeɪ.bɹə.hæm/
Abraham leitet sich vom hebräischen „Avraham“ (אַבְרָהָם) ab, das traditionell als „Vater der Vielen“ gedeutet wird – aus „av“ (Vater) und einem Stamm verwandt mit „hamon“ (Menge, Volk). Genesis 17,5 berichtet die theologisch aufgeladene Umbenennung von Avram („erhabener Vater“) zu Abraham als Zeichen des Bundes mit Gott.
Abraham gilt als Stammvater des jüdischen Volkes, als Glaubensvater im Christentum und als Prophet im Islam. Diese dreifache Bedeutung macht ihn zur zentralen Figur aller abrahamitischen Religionen und erklärt die jahrtausendealte Kontinuität des Namens über Kulturen und Kontinente hinweg.
Im deutschsprachigen Raum war Abraham bis ins 18. Jahrhundert vor allem in jüdischen Gemeinden verbreitet. SSA-Daten zeigen den US-Höhepunkt 1911; 2024 steht Abraham auf Rang 204 mit 1.729 Geburten. Heute wählen ihn religiöse Familien aller drei abrahamitischen Traditionen. Kurzformen: Abe, Bram.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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