Stephan
Stephan leitet sich ab vom griechischen stéphanos mit der Bedeutung „Kranz“, „Siegerkranz“ oder „Girlande des Sieges“. Bei den antiken griechischen Wettkämpfen erhielten Sieger einen Lorbeerkranz, den Stephanos. Die frühen Christen übernahmen den Begriff als Eigennamen für den ersten Märtyrer.
Verbreitung erlangte der Name durch den heiligen Stephanus, der in der neutestamentlichen Apostelgeschichte als erster Diakon und erster christlicher Märtyrer beschrieben wird. König Stephan I. von Ungarn, im Jahr 1000 gekrönt, verankerte den Namen durch seine christianisierende Herrschaft in Mitteleuropa. Sein Gedenktag ist der 16. August beziehungsweise der 26. Dezember.
In Westdeutschland gehörte Stephan zwischen 1955 und 1975 zu den 20 häufigsten Jungennamen, sein Spitzenwert lag um 1965. Die Schreibvariante mit „ph“ konkurriert mit der heute moderneren Form Stefan. Beide Schreibweisen werden im deutschsprachigen Raum parallel verwendet, wobei Stephan als traditioneller gilt.
Was bedeutet der Name Stephan
Bekannte Namensträger sind der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig (1881–1942, in der Variante Stephan im Englischen oft als Stephan transkribiert), der Theologe Stephan Kuttner (1907–1996), der Sänger Stephan Eicher sowie der Fußballer Stephan El Shaarawy. Verwandte Formen sind Stefan (modernes Deutsch), Steven und Stephen (englisch), Esteban (spanisch), Stepan (russisch). Verbreitete Kurzformen sind Steff und Stevie.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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