Bailey
/ˈbeɪ.li/
Bailey leitet sich vom altfranzösischen „baille“ ab – dem Titel für einen Verwalter oder Vogt, der im mittelalterlichen England einen Bezirk oder ein Gut verwaltete. Der Begriff gehört zur selben Wortfamilie wie „bailiff“ (Gerichtsvollzieher) und „bailey“ als Bezeichnung für den äußeren Hof einer mittelalterlichen Burg.
Als Vorname begann Bailey in den USA gegen Ende der 1980er Jahre an Beliebtheit zu gewinnen, zunächst als Unisex-Name. Die SSA-Daten zeigen den Höhepunkt 1998 auf Rang 60; seither ist die Vergabehäufigkeit rückläufig, jedoch stabil. 2024 trägt Bailey Rang 182 – mit 1.644 Geburten ausschließlich für Mädchen vergeben.
Im deutschsprachigen Raum gilt Bailey als unkonventioneller Vorname; deutsche Standesamtsämter lassen ihn zu, er erscheint aber selten. Die Aussprache lautet /ˈbeɪ.li/. Als berühmten Träger des Familiennamens ist James Anthony Bailey (1847–1906), Mitgründer des Zirkus Barnum & Bailey, erwähnenswert.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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