Emily
EM-ih-lee
Emily ist die englische Form der lateinischen Aemilia, der weiblichen Form des römischen Gentilnamens Aemilius. Dieser leitet sich von aemulus ab, das „rivalisierend“, „nacheifernd“ oder „strebend“ bedeutet. Die Römer verwendeten aemulus meist in positivem Sinn: jemand, der mit anderen wetteifert, um besser zu werden. Im Deutschen entspricht dem altehrwürdigen Aemilia die Form Emilia, während Emily die anglophone Variante ist.
Zu den historisch bedeutendsten Trägerinnen zählen Emily Brontë (1818–1848), Autorin von Wuthering Heights, und Emily Dickinson (1830–1886), eine der bedeutendsten amerikanischen Lyrikerinnen. Im 20. Jahrhundert prägte Emily Pankhurst als Suffragetten-Führerin in Großbritannien das Bild des Namens. Im deutschsprachigen Kulturraum ist Emily als Vorname erst im 20. Jahrhundert übernommen worden, hält aber seither eine prominente Stellung.
In Deutschland hat Emily seit den 1990er-Jahren kontinuierlich an Beliebtheit gewonnen und gehört heute zu den Top-20-Mädchennamen. Die Gesellschaft für deutsche Sprache verzeichnet sie neben der deutschen Variante Emilia, die noch etwas häufiger gewählt wird. In Österreich ist Emily ähnlich stark präsent; Statistik Austria listet beide Varianten unter den meistgewählten Mädchennamen. In der Schweiz ist Emily, besonders in der deutschen Schweiz, seit den frühen 2000er-Jahren in den Top-30 vertreten.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
Ahnliche Namen wie Emily
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Schreibweisen von Emily
| Variante | Sprache |
|---|---|
| Emiley | Englisch spelling Variante |
| Emely | Englisch Variante |
| Emilie | Französisch/Deutsch/Skandinavisch |
| Emilia | Lateinisch/Italienisch/Spanisch |
| Emilija | Lithuanian/Serbisch |
| Emili | Walisisch/Catalan |