Daisy
DAY-zee
Der Name Daisy geht auf das altenglische daegeseaġe zurück, das „Auge des Tages“ bedeutet — eine poetische Bezeichnung für das Gänseblümchen (Bellis perennis), dessen weiße Blütenblätter sich am Morgen öffnen und abends schließen. Das Wort verknüpft die Sonne („Tages-Auge“) mit der Blume. Als Vorname war Daisy ursprünglich ein Kosename für Margaret, da das französische marguerite sowohl die Margerite (große Blume) als auch eine Perle bezeichnet; Daisy wanderte über Blumenassoziationen als Diminutiv dazu.
Literarische und kulturelle Präsenz erlangte Daisy durch F. Scott Fitzgeralds Roman The Great Gatsby (1925), in dem Daisy Buchanan die Verklerperung von Oberflächlichkeit und Anziehungskraft ist. In der popularen Kultur ist Daisy Duck (Walt Disney, ab 1940) eine der bekanntesten fiktiven Trägerinnen. Schriftstellerin Daisy Ridley (Rey in Star Wars) und Pornosternchen aus dem Fernsehen trugen den Namen in die Jetztzeit. In den USA lag Daisy 1880 auf Platz 76; nach einer längeren Pause ist er jetzt ebenfalls auf Platz 76.
Im deutschsprachigen Raum ist Daisy als Vorname selten, klingt aber spielerisch-leicht und ist im Deutschen gut auszusprechen. Die Gesellschaft für deutsche Sprache verzeichnet keine regelmäßigen Einträge. In Großstädten und in anglophon beeinflussten Familien wird er gelegentlich vergeben. In Österreich und der Schweiz sind die Zahlen einstellig.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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