David
DAY-vid
David geht auf den hebräischen Namen Dawid zurück, abgeleitet von der Wurzel dwd, die „lieben“ oder „geliebter Freund“ bedeutet. Einige Sprachwissenschaftler ziehen auch die Wurzel dod (Onkel, Geliebter) heran, doch beide Lesarten führen auf dieselbe semantische Kernidee: der Geliebte, der Freund.
König David — zweiter König Israels um 1000 v. Chr. — ist die prägende Gestalt für diesen Namen. Als Verfasser der Psalmen, Bezwinger Goliaths und Vorfahre Jesu nimmt David eine Schlüsselrolle in den abrahamitischen Religionen ein: im Judentum als Reichsgründer, im Christentum als messianischer Vorfahre, im Islam als Prophet Dawud. Diese dreifache religiöse Bedeutung machte David zu einem der meistvergebenen Namen der gesamten Christenheit. Berühmte Träger: Michelangelos Skulptur „David“, König David I. von Schottland, David Hume, David Bowie.
In Deutschland ist David seit Jahrhunderten gebräuchlich und gehört zu den stabilen Klassikern. Die GfdS verzeichnet ihn von den 1970er-Jahren bis heute durchgehend in den deutschen Top-30, mit Spitzen in den 1980er- und 1990er-Jahren. Statistik Austria und das BFS bestätigen eine parallele, stabile Beliebtheit im gesamten deutschsprachigen Raum. David gilt als einer der wenigen Namen, die in jeder Generation und in praktisch jeder Sprache Europas ohne Anpassung funktionieren.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
Ahnliche Namen wie David
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Schreibweisen von David
| Variante | Sprache |
|---|---|
| Daud | Arabisch |
| Davy | Englisch Verkleinerungsform |
| Dave | Englisch Kurzform |
| Davit | Georgian/Armenian |
| Davide | Italienisch |
| Dawid | Polnisch/South African |
| Dewi | Walisisch |
| Dovid | Yiddish |