Luca
LOO-kah
Luca ist die italienische Form von Lukas (Lucius), abgeleitet vom Griechischen Loukas (Λουκας). Die Herkunft ist zweifelsfrei nicht vollständig geklärt: Eine Theorie leitet den Namen vom Namen der süditalienischen Region Lukanien (Lucania) ab, eine andere – populärer, aber etymologisch weniger gesichert – verbindet ihn mit dem Lateinischen lux (Licht), was „der Lichtbringende“ ergäbe. Im Lateinischen war Lucius ein gebräuchlicher römischer Vorname, der von derselben Wurzel abstammt.
Im Neuen Testament ist Lukas (Luca) der Verfasser des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte und gilt als Schutzpatron der Ärzte und Maler. In der Kunst ist der Heilige Lukas als angeblicher Porträtmaler der Maria eine wiederkehrende Figur. Zeitgenössische Träger des Namens sind u. a. Luca Toni (italienischer Fußballweltmeister 2006) und Luca Guadagnino (Filmregisseur).
In Deutschland hat sich Luca seit den 1990er-Jahren als einer der beliebtesten Jungennamen etabliert. Die Gesellschaft für deutsche Sprache platziert ihn regelmäßig unter den Top-10. In Österreich ist die Beliebtheit noch höher – Luca zählt gemäß Statistik Austria zu den fünf meistgewählten Jungennamen. In der Schweiz, besonders im Tessin und in der deutschen Schweiz, ist Luca seit den 1990er-Jahren ein Dauerfavorit.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
Ahnliche Namen wie Luca
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Schreibweisen von Luca
| Variante | Sprache |
|---|---|
| Luke | Englisch |
| Louka | Französisch |
| Lukas | Deutsch/Tschechisch/Skandinavisch |
| Lucas | Lateinisch/Portugiesisch/Spanisch |
| Luka | Serbisch/Kroatisch/Georgian/Russisch |