Mason
MAY-sun
Mason leitet sich vom altfranzösischen maçon ab, das „Maurer, Steinmetz“ bedeutet und seinerseits auf ein fränkisches Wort für Hersteller, Macher zurückgeht. Im mittelalterlichen England bezeichnete ein mason einen Handwerker, der mit Stein arbeitete — eine hoch angesehene Zunft, die Kathedralen und Burgen errichtete. Der Begriff wanderte ins Mittelenglische und wurde zu einem der häufigsten Berufsnamen der mittelalterlichen Gesellschaft.
Als Familienname ist Mason in England seit dem 13. Jahrhundert belegt. Als Vorname gewann er in den USA ab den 1990er-Jahren an Fahrt — begünstigt durch den Trend, Familiennamen und Handwerkernamen als Vornamen zu verwenden (Taylor, Hunter, Tyler). Zwischen 2011 und 2015 war Mason der zweit- bis drittbeliebteste Jungenname in den USA; die Kardashian-Jenner-Familie, deren Sohn Kourtney Kardashians Mason heißt (geboren 2009), befeuerte den Trend enorm.
In Deutschland ist Mason ein Newcomer mit wachsender Verbreitung. Die GfdS verzeichnet ihn nicht in deutschen Top-100-Charts, doch in städtischen Geburtsregistern erscheint er seit etwa 2015 regelmäßig. Das BFS weist Mason für die Schweiz als vergebenen Namen aus; Statistik Austria bestätigt vereinzelte Vergaben in Österreich. Der Name gilt in Deutschland als amerikanisch-modern, handwerklich-solide und klanglich zugänglich.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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