Gabriel
GAY-bree-el
Gabriel geht auf das hebräische GavriʾEl zurück, zusammengesetzt aus gever (Mann, Stärke, Held) und El (Gott). Die Bedeutung ist demnach „Gott ist mein Mann/meine Stärke“ oder „Gottesheld“. Der Name gehört zu den klassischen hebräischen Theophornamen — Namen, die das Wort Gott (El) enthalten.
Der Erzengel Gabriel ist der wichtigste Bote Gottes in den abrahamitischen Religionen: Im Danielbuch erklärt er Daniels Visionen; im Lukasevangelium kündigt er Maria die Geburt Jesu an; im Islam ist Dschibril (Gabriel) derjenige, der dem Propheten Muhammad die Offenbarungen übermittelt. Diese dreifache Rolle in Judentum, Christentum und Islam macht Gabriel zu einem der wenigen Namen mit universeller abrahamitischer Anerkennung. Berühmte Träger: Gabriele D'Annunzio (Dichter), Gabriel García Márquez (Nobelpreisträger Literatur 1982), Gabriel Fauré (Komponist).
In Deutschland ist Gabriel ein mittelbeliebter Name. Die GfdS verzeichnet ihn in den deutschen Top-50 bis Top-100 der 2000er- und 2010er-Jahre. In Österreich und der Schweiz ist die Verbreitung ähnlich; in Teilen der Schweiz mit romanischsprachigem Hintergrund ist Gabriel etwas verbreiteter. Die Nebenform Gabriele war in Deutschland in den 1950er–70er Jahren extrem populär — heute ist Gabriel als männliche Form im Aufwind.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
Ahnliche Namen wie Gabriel
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Schreibweisen von Gabriel
| Variante | Sprache |
|---|---|
| Gabriël | Niederländisch |
| Gabe | Englisch Kurzform |
| Gavriel | Hebräisch |
| Gabriele | Italienisch |
| Gavril | Romanian/Bulgarisch |
| Gavriil | Russisch/Griechisch |