Mabel
MAY-buhl
Mabel leitet sich vom altfranzösischen „Amabel“ ab – einer Kurzform des lateinischen „Amabilis“ („liebenswert, liebenswürdig“), vom Verb „amare“ (lieben). Die Wurzel geht auf den indogermanischen Stamm „am-“ zurück, der in vielen verwandten Sprachen affektive Wörter hervorgebracht hat.
Der Name gelangte nach der normannischen Eroberung Englands 1066 auf die britischen Inseln und verdrängte rasch ältere altenglische Kosenamen. Im England des 19. Jahrhunderts war Mabel weit verbreitet; SSA-Daten zeigen den US-Höhepunkt 1891 auf Rang 12.
Nach einem Rückgang im 20. Jahrhundert erlebt Mabel seit den 2010er Jahren eine Renaissance, getragen vom internationalen Trend zu viktorianischen Revivalnamen. SSA-Daten zeigen 2024 Rang 222 mit 1.380 Geburten. Im deutschsprachigen Raum ist Mabel selten, aber zunehmend bekannt. Verwandte Namen: Amabel, Mabelle. Kurzform: May, Mabs.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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