Stella
STEL-ah
Stella stammt direkt vom lateinischen stella (Stern) ab — eines der klarsten und direktesten Etymologien im Namensrepertoire. Das Wort geht auf eine proto-italische Wurzel zurück und ist mit dem griechischen astron (Stern) verwandt. Im Mariengebet ist Stella Maris (Stern des Meeres) ein ehrwürdiger Titel der Muttergottes; dieser Bezug verlieh Stella im Christentum eine fromme Konnotation.
Als Vorname tritt Stella erstmals prominent in der englischen Literatur auf: Sir Philip Sidney dichtete seinen Sonnettzyklus Astrophel and Stella (1582) für Penelope Devereux. Jonathan Swift nannte die Frau, an die er jahrzehntelang schrieb, Stella (Esther Johnson). Shakespeare erwähnte Stella. Der Name blieb über Jahrhunderte ein Liebling der Dichter. Im 20. Jahrhundert prägte Tennessee Williams' Theaterstück A Streetcar Named Desire (1947) mit dem Ausruf „Stella!“ eine ganze Generation.
In Deutschland erlebt Stella seit den 2000er-Jahren einen bemerkenswerten Aufschwung. Die GfdS verzeichnet ihn zwischen 2010 und 2020 mehrfach in den deutschen Top-30 der Mädchennamen. Statistik Austria und das BFS bestätigen ähnliche Top-Platzierungen in Österreich und der Schweiz. Stella gilt im deutschsprachigen Raum als kosmisch, literarisch und zeitlos — ein Name, der sowohl Kind als auch Erwachsener gut steht.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
Ahnliche Namen wie Stella
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Schreibweisen von Stella
| Variante | Sprache |
|---|---|
| Stelle | Englisch Variante |
| Estelle | Französisch |
| Estella | Französisch/Spanisch |
| Stela | Romanian/Portugiesisch |