Maya
MY-ah
Maya vereint mehrere Herkunftslinien in einem Klang. Im Sanskrit bezeichnet māyā die kosmische Illusion — die Kraft der Schöpfung, die die Realität als Spiel der göttlichen Energie erscheinen lässt. In der hinduistischen Philosophie ist Maya die Schleierung, durch die das Absolute als Vielheit erscheint. In der griechischen Mythologie ist Maia eine der Plejaden, Mutter des Hermes, und Frühlingsgöttin. Im Hebräischen wird Maya manchmal mit Mayim (Wasser) oder als Nebenform von Maria (Bitterkeit, Geliebte) in Verbindung gebracht.
Als Vorname vereint Maya alle diese Stränge. Die Schriftstellerin Maya Angelou (1928–2014), Autorin von I Know Why the Caged Bird Sings (1969) und Gedicht-Leserin bei der Amtseinführung Bill Clintons, ist die bekannteste Trägerin im 20. Jahrhundert. Die Tatsache, dass Maya sowohl in hinduistischen als auch in westlichen Kulturen verbreitet ist, macht ihn zu einem der wenigen wirklich universellen Vornamen.
In Deutschland zählt Maya seit den 2000er-Jahren zu den beliebtesten Mädchennamen. Die GfdS verzeichnet ihn zwischen 2010 und 2020 mehrfach in den deutschen Top-20. Statistik Austria und das BFS bestätigen ähnliche Platzierungen in Österreich und der Schweiz. Kürze, Klang, Internationalität und die positive Semantik von Zauber und Schöpfung erklären die breite Beliebtheit.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
Ahnliche Namen wie Maya
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Schreibweisen von Maya
| Variante | Sprache |
|---|---|
| Maye | Englisch archaic |
| Mae | Englisch cognate |
| Mya | Englisch Variante |
| Maia | Griechisch/Lateinisch/Portugiesisch |
| Maja | Skandinavisch/Slawisch |