Peyton
PAY-tuhn
Peyton ist ein altenglischer Herkunftsname, abgeleitet vom Ortsnamen Payton in Devon und Essex. Der Ortsname setzt sich zusammen aus dem altenglischen Personennamen Paega und tun (Siedlung, Gut), was „Paegas Siedlung" ergibt. Paega war ein angelsächsischer Personenname unklarer Bedeutung; er erscheint in frühmittelalterlichen englischen Quellen.
Als Familienname und später als Vorname setzte sich Peyton in den USA im 20. Jahrhundert durch. Den entscheidenden Popularitätsschub löste Peyton Manning (geboren 1976) aus, der Football-Quarterback, der mit den Indianapolis Colts (2007) und den Denver Broncos (2016) zweimal den Super Bowl gewann. Er gilt als einer der besten Quarterbacks der NFL-Geschichte.
Peyton zeigt in den USA das für das späte 20. Jahrhundert typische Muster einer Geschlechtswandlung: Ursprünglich überwiegend als Jungenname vergeben, wird er seit den 1990er Jahren zunehmend für Mädchen gewählt.
Was bedeutet der Name Peyton
In den USA belegt Peyton als Mädchenname Rang 168 mit 1.812 Geburten; der Höhepunkt war 2009. Ähnliche Entwicklungen zeigen die Namen Ashley und Shannon.
Im deutschsprachigen Raum ist Peyton selten und gilt als klarer US-Import. Die Schreibvariante Payton ist in den USA ebenfalls verbreitet und als eigenständige Form anerkannt. Verwandte Namen sind Paige; eine Kurzform lautet Pey.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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