Chase
/ˈt͡ʃeɪs/
Chase ist ein englischer Familienname, der auf das mittelfranzösische chacier (jagen, verfolgen) zurückgeht, das seinerseits aus dem vulgärlateinischen captiare (fangen, greifen) stammt. Im mittelalterlichen England bezeichnete chase ein nicht eingehegtes Jagdgebiet; der Familienname entstand als Berufsübername für Jäger oder Heger solcher Gebiete.
Als Vorname tauchte Chase in den USA erstmals Anfang der 1980er Jahre merklich auf. SSA-Daten zeigen, dass der Name rasch in die obere Hälfte der Beliebtheitslisten kletterte und 2009 mit Rang 61 seinen historischen Höhepunkt erreichte. Seither ist er leicht zurückgegangen; in den USA belegt Chase Rang 173 mit 2.148 Geburten.
Zur Popularität trugen mehrere bekannte Träger bei: Chase Crawford (geboren 1985), amerikanischer Schauspieler bekannt aus Gossip Girl; Chase Rice, Country-Sänger; sowie die Fernsehfigur Dr. Robert Chase aus der Arztserie Dr. House (gespielt von Jesse Spencer). Der Name Salmon P. Chase (1808-1873), US-Finanzminister und Präsident des Obersten Gerichtshofs, ziert zudem den 10.000-Dollar-Schein.
Was bedeutet der Name Chase
Im deutschen Sprachraum ist Chase selten und gilt als klar amerikanisch geprägt. Der Name besitzt keine direkten Entsprechungen in anderen Sprachen; die semantische Verwandtschaft mit dem deutschen Verb jagen ist zwar inhaltlich gegeben, aber etymologisch indirekt. Im englischen Sprachraum ist Chase fest etabliert.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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