Cooper
KOO-per
Cooper leitet sich vom mittelenglischen couper ab, das auf das altniederländische coper oder mittelniederdeutsche koper zurückgeht — bezeichnet den Böttcher oder Fassbinder, also den Handwerker, der Holzfässer, Bottiche und Kübel herstellt. Im Deutschen entspricht der Begriff dem Küfer oder Böttcher. Als Berufsname war Cooper im mittelalterlichen England außerordentlich häufig, da Fässer für Transport und Lagerung unentbehrlich waren.
Als Familienname ist Cooper in England und Amerika einer der verbreitetsten Namen. Als Vorname erlebte Cooper in den USA ab den 1990er-Jahren einen starken Aufstieg — Teil des Trends, handwerkliche Berufsnamen als Vornamen zu verwenden. Prominente Träger als Familienname: Gary Cooper (1901–1961), Hollywoodlegende; Alice Cooper (Rockmusiker); Anderson Cooper (CNN-Journalist). Als Vorname: Cooper Manning (Footballspieler).
Im deutschsprachigen Raum ist Cooper ein moderner Newcomer. Die GfdS verzeichnet ihn nicht in deutschen Jahrescharts; das BFS zeigt vereinzelte Vergaben in der Schweiz. In Deutschland taucht Cooper seit etwa 2015 in städtischen Geburtsregistern auf. Er gilt als kraftvoll-amerikanisch, handwerklich-solide und modern — eine ähnliche Positionierung wie Mason oder Carter.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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