Ruby
ROO-bee
Der Name Ruby leitet sich direkt vom englischen Wort ruby (Rubin) ab, das auf das mittellateinische rubinus zurückgeht — abgeleitet von rubeus (rot). Der Rubin ist ein tiefrotes Korundmineral, das seit der Antike als Edelstein höchster Güte gilt. Im Mittelalter galt er als „königlicher Stein“, dem schützende Kräfte zugeschrieben wurden. Als Vorname wurde Ruby im englischsprachigen Raum im späten 19. Jahrhundert popular, als Edelstein- und Blumennamen für Mädchen in Mode kamen.
Ruby erlebte in den USA und Großbritannien Ende des 19. Jahrhunderts eine erste Blütezeit; das Volkslied Ruby, Don’t Take Your Love to Town (Countryversion von Kenny Rogers) und der Popsong \em>Ruby Tuesday“ der Rolling Stones prägten den kulturellen Klang des Namens. Ruby Bridges (geb. 1954), die als erste schwarze Schülerin eine Schule in New Orleans integrierte, gab dem Namen historische Würde. Schauspielerin Ruby Rose und Boxerin Ruby Hubbard sind moderne Trägerinnen. In den USA liegt Ruby heute auf Platz 63 und ist ein Kernstück des Vintage-Nametrends.
Im deutschsprachigen Raum ist Ruby selten, klingt aber gut und wird in urbanen, anglophon geprägten Familien gelegentlich vergeben. Die Gesellschaft für deutsche Sprache führt ihn nicht in den Top-Listen. In der Schweiz und Österreich sind die Einträge einstellig bis zweistellig pro Jahr. Die klare Aussprache und der warme Klang machen Ruby im Deutschen problemlos handhabbar.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
Ahnliche Namen wie Ruby
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Schreibweisen von Ruby
| Variante | Sprache |
|---|---|
| Rubie | Englisch spelling Variante |
| Rubina | Extended form |
| Rubi | Spanisch/Catalan |