Tristan
/ˈtɹɪs.tən/
Tristan ist wahrscheinlich die anglisierte Form des piktischen Drustan oder Drust; eine sichere Etymologie fehlt. Volksetymologisch wird er häufig mit dem französischen triste (traurig) verbunden – eine Assoziation, die durch die Tristanlegende gefördert wurde.
In der mittelalterlichen Artus- und Minne-Tradition ist Tristan (zusammen mit Isolde) eines der großen Liebespaare der europäischen Literatur. Gottfried von Straßburg verfasste um 1210 das bedeutendste mittelhochdeutsche Tristanepos; Richard Wagners Oper Tristan und Isolde (1865) machte den Stoff weltberühmt.
SSA-Daten zeigen den US-Höchststand im Jahr 1996; 2024 erzielte Tristan mit 1.296 Geburten Rang 267. Im deutschsprachigen Raum ist Tristan ein bekannter literarischer Name; als Vorname liegt er im Mittelfeld der Beliebtheit.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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