Vanessa
/və.ˈnɛs.ə/
Vanessa ist eine Wortschöpfung des irischen Schriftstellers Jonathan Swift (1667–1745). Er erfand den Namen 1713 für sein Gedicht „Cadenus and Vanessa“ als Kosename für seine Geliebte Esther Vanhomrigh: Dabei kombinierte er den Anfang ihres Nachnamens Van(homrigh) mit Essa, der gälischen Kurzform von Esther. Da Vanessa ein Kunstname ist, trägt er keine etymologische Grundbedeutung.
Notably erlangte der Name weitere Bekanntheit, als der dänisch-deutsche Naturforscher Johann Christian Fabricius 1807 eine Schmetterlingsgruppe Vanessa nannte. Die Gattung umfasst den Admiralschmetterling (Vanessa atalanta) und verwandte Arten. Dadurch verankerte sich Vanessa sowohl in der Literatur als auch in der Naturwissenschaft.
Im 20. Jahrhundert verbreitete sich Vanessa international und erreichte in den USA 1988 seinen Höhepunkt. Heute steht der Name auf Rang 335 mit 933 Geburten. Im deutschsprachigen Raum ist Vanessa ein gebräuchlicher Frauenname. Kurzformen sind Van, Nessa und Essa.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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