Gemma
/ˈd͡ʒɛm.ma/
Gemma leitet sich direkt vom lateinischen und italienischen gemma ab, das sowohl "Edelstein" als auch "Knospe" bedeutet. Im Lateinischen bezeichnete gemma ursprünglich die schwellende Knospe am Weinstock - bei Plinius dem Älteren bereits belegt - bevor der Begriff sich metaphorisch auf Juwelen ausweitete.
Als Vorname tritt Gemma erstmals im mittelalterlichen Italien auf. Dante Alighieris Ehefrau Gemma Donati (um 1265-1332) ist eine der bekanntesten frühen Trägerinnen. Im 19. Jahrhundert erweiterte die Heiligsprechung der Gemma Galgani (1903), einer toskanischen Mystikerin, die Bekanntheit des Namens in ganz Europa.
SSA-Daten zeigen einen stetigen Aufstieg in den USA seit 2010. 2023 erreichte Gemma Rang 196 als bisherigen Höchststand; 2024 wurden 1.514 Mädchen Gemma genannt (Rang 203). Im deutschsprachigen Raum ist Gemma vor allem in Österreich und der Schweiz verbreitet - ein eleganter, ungewöhnlicher Name mit lateinischen Wurzeln.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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