Axel
AK-sel
Der Name Axel ist die skandinavische und niederdeutsche Form des hebräischen Namens Absalom (אַבשָׁלוֹם), zusammengesetzt aus av (Vater) und shalom (Frieden). Über das Altnordische Ásleikr gelangte der Name im Mittelalter zunächst in die skandinavischen Länder und von dort aus in den norddeutschen und dänischen Kulturraum, wo er sich als eigenständiger Vorname etablierte.
Im 19. Jahrhundert trug der dänische Dichter Axel Olrik dazu bei, den Namen literarisch zu verankern. Später verbreiteten ihn Sportler und Musiker — darunter der schwedische Gitarrist Axel Rudi Pell — über ganz Europa. In Deutschland war der Name besonders in den 1960er- und 1970er-Jahren populär; eine neue Generation entdeckte ihn seit den 2010er-Jahren wieder, geprägt durch internationale Vorbilder aus Sport und Unterhaltung.
Laut der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) gehörte Axel in Westdeutschland zwischen 1960 und 1975 zu den 20 meistvergebenen Jungennamen. In der Schweiz verzeichnet das Bundesamt für Statistik (BFS) heute rund 12.000 lebende Träger dieses Namens. In Österreich listet die Statistik Austria Axel als stabilen, klassischen Männernamen ohne starke Modeschwankungen in den letzten zwei Jahrzehnten.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
Ahnliche Namen wie Axel
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Schreibweisen von Axel
| Variante | Sprache |
|---|---|
| Aksel | Dänisch/Norwegisch |
| Absalom | Hebräisch origin |
| Axl | Modern Variante |
| Axell | Spelling Variante |