Cameron
KAM-er-on
Der Name Cameron geht auf einen schottischen Clan-Namen zurück, der sich aus dem Gälischen cam (krumm, gebogen) und sròn (Nase) zusammensetzt. Die wörtliche Bedeutung lautet also „krumme Nase“ — ein üblicher Typus schottischer Beinamen, die auf körperliche Merkmale von Clan-Ahnen verwiesen. Der Cameron-Clan ist einer der bedeutendsten schottischen Hochland-Clans mit Sitz in Lochaber; ihr Chief residiert heute in Achnacarry Castle.
Als Familienname ist Cameron in Schottland und der schottischen Diaspora weit verbreitet. Bekannte Träger sind der britische Premierminister David Cameron (Amtszeit 2010–2016) und Filmregisseur James Cameron (Titanic, Avatar). Als Vorname wurde Cameron ab den 1980er-Jahren in den USA populär und wird dort sowohl für Jungen als auch Mädchen vergeben; Schauspielerin Cameron Diaz trug maßgeblich zur weiblichen Nutzung bei. In den USA erreichte der Name 2000 seinen Höchststand und liegt heute auf Platz 66.
Im deutschsprachigen Raum ist Cameron als Vorname selten. Die Gesellschaft für deutsche Sprache verzeichnet ihn nicht in den Top-Listen. Er wird gelegentlich in englischaffinen Familien oder solchen mit schottischen Wurzeln vergeben. In Österreich und der Schweiz sind jährliche Einträge einstellig.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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Schreibweisen von Cameron
| Variante | Sprache |
|---|---|
| Camron | Englisch spelling Variante |
| Kameron | Englisch Variante |