Gavin
/ˈɡæv.ɪn/
Gavin ist die schottische Form des walisischen Gawain, der sich aus gwalch (Falke) und entweder gwyn (weiß) oder mai (Mai) zusammensetzt – Bedeutung: „weißer Falke“ oder „Maifalke“. In der Artuslegende ist Gawain (Sir Gauvain) ein Neffe König Arthurs und einer der edelsten Ritter der Tafelrunde.
In Schottland wurde Gavin ein verbreiteter Vorname; der schottische Dichter Gavin Douglas (1476–1522) übersetzte als erster Vergils Aeneis ins Englische. In modernen Zeiten trägt der britische Politiker Gavin Williamson den Namen prominent.
SSA-Daten zeigen den US-Höchststand im Jahr 2008; 2024 erzielte Gavin mit 1.380 Geburten Rang 255. Im deutschsprachigen Raum ist Gavin selten, hat aber durch die keltische Tradition einen vertrauten Klang für Eltern, die nordische oder keltische Namen bevorzugen.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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