Madison
MAD-ih-sun
Madison leitet sich vom englischen Familiennamen ab, der als Patronymname „Sohn des Maud“ oder „Sohn des Matthew“ bedeutet. Maud ist eine altfranzösisch-normannische Form von Mathilde, das seinerseits aus dem germanischen Mahtildis (Macht + Kampf) stammt. Die Verbindung zu Matthew ist möglich, da Maud und Matthew beide auf Matthaeus zurückgehen können — die genaue Ableitung variiert je nach Quelle.
Als Familienname ist Madison in den USA vor allem durch den 4. Präsidenten James Madison (1751–1836) bekannt — Mitautor der US-Verfassung und der Federalist Papers. Als Mädchenname ist die Herkunft amüsant dokumentiert: Im Film Splash (1984) mit Tom Hanks und Daryl Hannah wählt eine Meerjungfrau den Namen Madison von einem Straßenschild in New York (Madison Avenue). Vor dem Film existierte Madison kaum als Mädchenname; danach stieg er in den USA rasant auf und erreichte 2001 Platz 2.
In Deutschland ist Madison ein seltener Name. Die GfdS verzeichnet ihn nicht in deutschen Jahrescharts; das BFS weist vereinzelte Vergaben in der Schweiz aus. Im deutschsprachigen Raum gilt Madison als typisch amerikanisch — bekannt, aber nicht eingebürgert. Seit etwa 2010 erscheint er gelegentlich in Geburtsregistern städtischer Kliniken.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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