Walter
/ˈwɔl.təɹ/
Walter leitet sich vom althochdeutschen Waldhar ab, zusammengesetzt aus waltan (regieren, herrschen) und heri (Heer, Kriegsvolk) – Bedeutung: „Heer-Herrscher“ oder „der das Heer regiert“. Der Name ist seit dem Frühmittelalter im gesamten germanischsprachigen Raum belegt.
Walter von der Vogelweide (ca. 1170–1230) ist der bedeutendste mittelhochdeutsche Lyriker; seine Minnelieder zählen zum Grundkanon der deutschen Literatur. In der Moderne sind Schriftsteller Walter Scott (1771–1832) und Maler Walter Sickert bekannte Träger.
SSA-Daten zeigen den US-Höchststand im Jahr 1914; 2024 erzielte Walter mit 1.264 Geburten Rang 271. Im deutschsprachigen Raum erlebt Walter seit den 2010ern ein Comeback als Großvatergeneration-Name, der wieder modern wirkt.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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