Beau
BOH
Der Name Beau entstammt direkt dem französischen Adjektiv beau (schön, stattlich, elegant), das auf das lateinische bellus (hübsch, anmutig) zurückgeht. Im französischen Sprachraum war beau als Kosename oder Spitzname gebräuchlich; als eigenständiger Vorname ist er eine englischsprachige Entwicklung des 20. Jahrhunderts. Verwandte Form ist Beaumont (schöner Berg) als Orts- und Familienname.
Im englischen Kulturraum wurde Beau als Spitzname für elegant gekleidete Männer des 18. Jahrhunderts populär — bekanntestes Beispiel ist Beau Brummell (1778–1840), Stilikone der Regency-Ära und Namensgeber des modernen Dandytums. In der Literatur kennt man den Charakter Beau Wilkes in Margaret Mitchells Roman Vom Winde verweht. In der Gegenwart ist Beau Biden — Sohn des früheren US-Präsidenten Joe Biden, 2015 verstorben — ein bekannter Träger. In den USA stieg Beau ab 2015 deutlich an und erreichte 2024 Platz 69.
Im deutschsprachigen Raum ist Beau als Vorname selten. Die Gesellschaft für deutsche Sprache verzeichnet keine Einträge. In gehobenen, frankophil geprägten Familien oder als Kosename kommt er vereinzelt vor. Statistik Austria und BFS melden einstellige jährliche Vergaben. Der Name klingt im Deutschen kurz und melodisch; Aussprache: „Bô“ (wie das französische Wort).
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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