Ezekiel
ih-ZEE-kee-el
Der Name Ezekiel geht auf das hebräische Yechezkel (יחזקאל) zurück, das aus den Elementen chazak (stark sein, stärken) und El (Gott) besteht. Die Bedeutung lautet folglich „Gott stärkt“ oder „Gott gibt Kraft“. Die Septuaginta übertrug den Namen als Iezekiel, die Vulgata als Ezechiel, woraus sich die noch heute in katholischen Ländern gebräuchliche Form ableitet.
Ezekiel war ein jüdischer Priester und Prophet, der um 593 bis 571 v. Chr. in Babylon wirkte — verschleppt nach der ersten Deportation Jerusalems. Sein Buch zählt zu den bedeutendsten prophetischen Schriften des Alten Testaments; berühmt ist vor allem die Vision des Trockentals mit den auferstehenden Knochen (Ez 37). In der jüdischen Mystik und der frühchristlichen Theologie wurde Ezekiel intensiv rezipiert. Moderne Träger sind u. a. der Rapper Zeke und mehrere NFL-Spieler, darunter Running Back Ezekiel Elliott. In den USA stieg der Name nach 2000 stetig an und erreichte 2022 seinen bisherigen Höhepunkt auf Platz 54.
Im deutschsprachigen Raum ist die Form Ezechiel aus dem kirchlichen Kontext bekannt, als Vorname jedoch selten vergeben. Die Gesellschaft für deutsche Sprache verzeichnet weder Ezekiel noch Ezechiel in den jährlichen Top-Listen. In Österreich und der Schweiz bleibt die jährliche Vergabezahl im einstelligen Bereich. Der anglophone Trend alttestamentlicher Namen könnte den Namen mittelfristig auch im DACH-Raum bekannter machen.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
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