Silas
SY-las
Der Name Silas ist die griechisch-lateinische Form des aramäischen Namens Sheila oder alternativ eine Kurzform des lateinischen Silvanus (vom Wald). Im Neuen Testament war Silas ein enger Gefährte des Apostels Paulus, der ihn auf mehreren Missionsreisen begleitete und auch unter dem lateinischen Namen Silvanus bekannt ist.
Im protestantischen Nordeuropa war Silas jahrhundertelang ein gebräuchlicher Taufname. Im deutschen Sprachraum erlebte er nach Jahrzehnten des Rückgangs ab etwa 2010 eine deutliche Renaissance: Der Name klingt zeitlos, ist kurz und eindeutig männlich. Bekannte Träger sind der amerikanische Schriftsteller Silas House und der fiktive Charakter Silas Marner aus George Eliots gleichnamigem Roman.
In den USA belegt Silas Platz 81 unter den Jungennamen mit rund 4.108 Vergaben jährlich. Die GfdS listet Silas in deutschen Regionalstatistiken zunehmend unter den Top 50. In Österreich (Statistik Austria) und der Schweiz (BFS) gehört er seit den 2010er-Jahren zu den wachsenden Jungennamen.
Numerologie und Symbolik
Basiert auf der pythagoreischen Numerologie — einem traditionellen System zur Verbindung von Namenbuchstaben mit Zahlen. Zur kulturellen Information.
Ahnliche Namen wie Silas
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Schreibweisen von Silas
| Variante | Sprache |
|---|---|
| Silvain | Französisch |
| Silvano | Italienisch |
| Silvanus | Lateinisch full form |
| Sylvanus | Lateinisch Variante |
| Silus | Spelling Variante |